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Rituale Freie Trauung - Das Sandritual

 

Kommen wir heute zu einem weiteren Ritual. Es ist eines der beliebtesten bei Freien Trauungen.

 

 

Das Sandritual

 

 

Beim Sandritual werden ganz klassisch drei Vasen, zwei davon mit unterschiedlichem Sand gefüllt, vorbereitet. Während der Zeremonie werden nun der Sand von der Braut und dem Bräutigam gleichzeitig, abwechselnd oder nacheinander in die dritte Vase gefüllt. Schön wäre, wenn die Vase auch durchsichtig ist, damit das neu entstandene Relief schön zu erkennen ist. Natürlich hat dies auch eine Bedeutung. So schwer es ist den Sand wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen und auseinanderzuhalten, so eng verbunden ist nun auch das Ehepaar.

 

Es gibt bereits ein paar Abwandlungen dieses Brauchs. So können auch die Trauzeugen, Kinder oder Eltern in das Ritual mit eingebunden werden und mit weiteren Sandarten den Rahmen und somit die Unterstützung für die Ehe symbolisieren. Ihr habt sogar die Möglichkeit den Sand in unterschiedlichen Farben zu kaufen, so dass ein schöner Kontrast geschaffen werden kann.

 

Freie Trauung Sandritual

Aber ich bin der Meinung, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, bei diesem Ritual kreativ zu sein.

 

Wenn das Brautpaar aus unterschiedlichen Städten, Ländern oder sogar Kontinenten kommt, so wäre es doch toll, wenn bei der Zeremonie Sand aus der jeweiligen Heimat zum Einsatz kommt. Glaubt mir, meistens ist die Beschaffenheit des Sandes automatisch unterschiedlich und gibt einen tollen Effekt mit einer zusätzlichen Bedeutung.

 

Ich finde es auch toll, wenn das Sandritual mit der sogenannten „Steine Geschichte“ verbunden wird. Eigentlich kommt die Geschichte aus dem Bereich des Zeitmanagements. Aber die Hauptaussage ist, dass es wichtig ist den wichtigsten Dingen im Leben (Herzensmenschen, Kinder, Gemeinsame Träume usw. ) Beachtung zu schenken, um sie auch tatsächlich leben zu können. Wie wäre es, wenn das Brautpaar bei den Vorbereitungen auf etwas größere Kieselsteine seine Wünsche sog. Meilensteine schreibt. Diese können dann mit der Schrift nach außen an die Glaswand gelegt und anschließend das Gefäß mit dem Sand aufgefüllt werden. So hat das Brautpaar auch immer eine schöne Erinnerung an seine Wünsche und Träume vom Hochzeitstag.

 

 

 

Aus der Praxis möchte ich noch folgende Tipps mitgeben.

 

Da das Brautpaar das Gefäß mit dem Sand aller Voraussicht nach auch zu Hause dekorieren möchte, sollte bei der Auswahl geschaut werden, dass es sich gut integrieren und vielleicht sogar schließen lässt. So kann der Staub nicht rein. Es gibt tolle Möglichkeiten sich die Gefäße, Vasen, Gläser entsprechend gravieren zu lassen. Es gibt auch ganz tolle Bilderrahmen, die für dieses Ritual genutzt werden können.

 

Für die Zeremonie sollte vorab geschaut werden, ob der Sand sich problemlos schütten lässt oder ob Trichter diesen Vorgang erleichtern.

 

 

Lasst Euch inspirieren…

 

 

Eure Catrin